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  • Willkommen beim Landesverband M-V der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V.

    Wir stehen Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. • Selbsthilfe • Beratung • Interessenvertretung

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Wer wir sind

Wir sind Menschen, die psychisch kranke Familienmitglieder oder Freunde haben. Wir sind Eheleute, Eltern, Kinder oder Geschwister. 1993 wurde unser Landesverband in Wismar gegründet. Der LApK M-V e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Angehörigen von Menschen mit einer psychischen Erkrankung verschiedene Formen der Unterstützung und Entlastung anbietet.

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Was wir tun

Unsere Angebote reichen vom Erfahrungsaustausch als niedrigschwelligstes Informationsangebot, über psychologische/ systemische Beratung bis hin zur Unterstützung und Begleitung von Selbsthilfegruppen. Wir engagieren uns in landesweiten Arbeitskreisen, Verbünden und Besuchskommissionen.

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Was wir wollen

Als Selbsthilfeorganisation auf Landesebene für Angehörige von psychisch erkrankten Menschen in Mecklenburg-Vorpommern setzen wir uns ein für eine Aktivierung der Selbsthilfekräfte der Familien auf örtlicher Ebene sowie eine umfassende Beteiligung/ Einbeziehung der Angehörigen bei der Behandlung und Bewältigung psychischer Störungen.

Hilfe für Angehörige bei affektiven Störungen

Menschen mit affektiven Störungen erleben eine Veränderung ihres Gefühlszustands. Meistens zeigt sich diese Veränderung in Form von Depressionen, die zusätzlich von Ängsten begleitet werden können. Depressionen sind vor allem durch ein Gefühl der Leere sowie durch ein vermindertes Aktivitätspotenzial gekennzeichnet. Das Gegenteil der Depression ist die Manie. Während einer manischen Phase fühlen sich die betroffenen Menschen so gut wie nie. Sie meinen sie können alles schaffen, sind immer gut gelaunt und könnten die Welt aus den Angeln heben. Treten beide Gefühlszustände abwechselnd auf, spricht man von einer bipolaren Störung.

Die affektiven Störungen stellen sowohl für die betroffenen Menschen selbst, als auch für ihre Angehörigen eine große Belastung dar. Entlastung finden Angehörige in unseren Selbsthilfegruppen, in denen sie sich mit den anderen Teilnehmern über ihre Erfahrungen austauschen können. Darüber hinaus bieten wir Einzelberatungen in unserer Geschäftsstelle an.

Angehörigenberatung bei Ängsten und Zwängen

Angststörungen sind gegenwärtig die häufigsten psychiatrischen Diagnosen in unserer Bevölkerung. Die 12-Monats-Prävalenz (die Wahrscheinlichkeit, innerhalb eines Jahres eine bestimmte Krankheit zu erleiden) weist für Angststörungen eine Wahrscheinlichkeit von etwa 15% aus, wobei Frauen (22%) deutlich häufiger betroffen sind als Männern (10%). Zwangsstörungen liegen mit einer 12-Monats-Prävalenz von etwa 3,6 % im Mittelfeld der psychiatrischen Diagnosen.

Angststörungen werden hinsichtlich ihrer Ausprägungsarten unterschieden. Die sog. spezifischen Phobien, also Ängste die an ganz bestimmte Auslöser gebunden sind (z.B. Tiere, Höhe etc.), werden innerhalb der Angstsörungen am häufigsten diagnostiziert. Patienten mit Angststörungen können zeitgleich an verschiedenen Ängsten leiden. Dies erhöht den Leidensdruck zusätzlich.

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Als Angehörige oder Freunde von Menschen mit Angst- oder Zwangsstörungen wissen Sie vermutlich nur all zu gut, welches Leid und welche Einschränkungen diese Störungen im Alltag mit sich bringen. Dabei sind gerade die Angststörungen sehr gut zu behandeln! Wenn Sie mehr über Angst- und Zwangsstörungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten erfahren möchten, würden wir uns freuen, Sie in unserer Geschäftsstelle begrüßen zu können.

Angehörigenhilfe bei Psychosen

Woran denken Sie, wenn sie das Wort „Schizophrenie“ hören? Vermutlich an gespaltene Persönlichkeiten, die in den Köpfen der betroffenen Menschen ihr Unwesen treiben. Welche Eigenschaften verbinden Sie mit Menschen die von einer Schizophrenie betroffen sind? Das sie unberechenbar, böswillig, aggressiv und heimtückisch sind? Das sie andere mit ihrer Schizophrenie anstecken können? Das man sie nicht ernst nehmen kann? Weit gefehlt!

Schizophrenien geben uns gefühlt wohl die größten Rätsel aller psychischen Störungen auf. Die öffentliche Meinung über Schizophrenie unterliegt häufig Falschannahmen und Irrtümern, die sich nicht zuletzt durch Spielfilme und reißerische Berichterstattung in unseren Köpfen festgesetzt hat. Wenn wir uns jedoch näher mit diesem Störungsbild und den bestehenden Vorurteilen auseinandersetzen, bleibt festzustellen das die meisten von ihnen weder der Realität, noch den Diagnosekriterien entsprechen!

Doch wenn das so ist, was ist denn dann Schizophrenie?

Schizophrenie ist der Oberbegriff für eine Gruppe verschiedener Störungen des Denkens und der Wahrnehmung der betroffenen Menschen. Zusätzlich reagieren die betroffenen Menschen im zwischenmenschlichen Kontakt oder auf sie einwirkende Umweltreize unangemessen oder oberflächlich. Denkstörungen werden unterschieden in formale und inhaltliche Denkstörungen. Formale Denkstörungen beinhalten Störungen des Denkablaufs, die bei den betroffenen Menschen in ihren sprachlichen Äußerungen festgestellt werden können. Dazu zählt z.B. verlangsamtes Denken, umständliches Denken, Grübeln oder zerfahrenes Denken. Inhaltliche Denkstörungen liegen vor, wenn das Denken der betroffenen Menschen von falschen Vorstellungen oder Fehlinterpretationen der Wahrnehmung der Realität gekennzeichnet ist, die für das Umfeld nicht nachvollziehbar ist. Für die Schizophrenien typische inhaltliche Denkstörungen sind z.B. Wahnvorstellungen wie Verfolgungswahn, Eifersuchtswahn oder Versündigungswahn.

Was tun bei Verhaltensauffälligkeiten

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Persönlichkeitsstörungen – Rat und Hilfe für Angehörige

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