Selbsthilfegruppen

Angehörige helfen sich selbst

Selbsthilfegruppen sind zur Zeit in aller Munde und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Doch was ist eigentlich eine Selbsthilfegruppe?
Im allgemeinen versteht man unter einer Selbsthilfegruppe einen Zusammenschluss von Menschen, die in ähnlichen Lebensbereichen "Defizite" oder "Probleme" haben. Sie bilden eine Gemeinschaft, um gemeinsam etwas gegen diese "Probleme" zu unternehmen. Wie das im Einzelnen erreicht wird ist häufig maßgebeblich von der Art der Beeinträchtigung abhängig. Körperlich beeinträchtigte Menschen suchen z.B. Selbsthilfegruppen auf, um aktiv - also körperlich - etwas gegen diese Beeinträchtigung zu tun, Krankengymnastik z.B. Diese Selbsthilfeangebote unterstützen oft andere therapeutische Maßnahmen oder werden im Anschluss an Heilbehandlungen zur Unterstützung wahrgenommen.
Angehörige psychisch gestörter Menschen stehen in dieser Beziehung vor einem gewaltigen Problem: es gibt so gut wie keine medizinischen Hilfsangebote zu ihrer Unterstützung. Sie werden vielfach mit ihren Problemen allein gelassen. Daher suchen viele Angehörige typischerweise nach Informationen zum Krankheitsbild und nach Handlungsempfehlungen zum Umgang mit ihrem betroffenen Angehörigen. Erfahrungsaustausch nimmt insgesamt einen hohen Stellenwert bei der Arbeit der Selbsthilfegruppen ein. Doch die Gruppe kann noch mehr. Für sehr viele Angehörige ist es schon heilsam zu erfahren, dass sie nicht allein sind, dass es andere Menschen mit ähnlichen Problemen gibt. Ein beliebtes Thema in den Selbsthilfegruppen ist auch die psychiatrische Versorgung oder Behandlung der betroffenen Menschen. Oft wird auch die mangelnde Einbeziehung der Angehörigen thematisiert und bemängelt. Dies sind i.d.R. jedoch keine Themenstellungen, bei denen die Selbsthilfegruppe Veränderungen herbeiführen kann, aber es ist sehr hilfreich, zumindest darüber zu reden. Um den Wissenslücken Abhilfe zu verschaffen laden sich zahlreiche Selbsthilfegruppen regelmäßig Gäste ein, die zu bestimmten Fragestellungen referieren oder den Teilnehmern Rede und Antwort stehen.

Die Selbsthilfegruppen unseres Landesverbandes werden von erfahrenen Angehörigen geleitet.
Daneben existieren auch Gruppen im Land, die von Mitarbeitern der Sozialpsychiatrischen Dienste der verschiedenen Landkreise geleitet werden. 

Wichtig hierbei ist jedoch: Selbsthilfegruppen verstehen sich als Hilfsangebot zur Selbsthilfe. Sie ersetzen keine professionellen Hilfen, Ärzte oder Psychologen. 

Im Menüpunkt Termine informieren wir Sie über die nächsten Gruppentreffen und wenn bekannt auch über die vereinbarten Themen. Eine Übersicht über die uns bekannten Selbsthilfegruppen in Mecklenburg-Vorpommern zeigen wir Ihnen auf dieser Seite. Wenn Sie von einer Gruppe wissen, die hier nicht auftaucht, teilen Sie uns diese doch bitte mit, damt wir die Liste ergänzen können. Sie können dazu einfach das
Kontaktformular nutzen. Vielen Dank!  
 

Angehörigengruppen (Selbsthilfegruppen) und Angehörigeninitiativen
psychisch kranker Menschen in Mecklenburg-Vorpommern


17389 Anklam
Angehörigengruppe, ersten Dienstag des Monats von 19.00 bis 21 Uhr in Anklam bei "IN VIA" (Caritas), Friedländer Straße 44, Ansprechpartner Frau H. Kubik, Psychiatriekoordinatorin des Landkreises Ostvorpommern, Gesundheitsamt des Landkreises Ostvorpommern, Leipziger Allee 26, Zimmer 115, 17389 Anklam; Telefon: 03971 - 84 645; Mobil 0171 - 93 68 563.
18356 Barth
Angehörigeninitiative, Tagesstätte "Ufer", Gartenhaus e.V., Lange Str. 27, 2. Donnerstag im Monat, 16.30 Uhr, Frau Kunze, Tel. 038231 - 83600.


17094 Burg Stargard
Angehörigengruppe, Stargarder Behindertenverband e.V., Walkmüllerweg 7,
Herr  Braun, Tel. 039603 - 20 452.


17489 Greifswald
Angehörigengruppe für Greifswald und Umgebung, Kreisdiakonisches Werk Greifswald-Ostvorpommern e.V., Bugenhagenstraße 3, 17489 Greifswald, jeden 3. Donnerstag im Monat, 16 - 18 Uhr, in der Bugenhagenerstr. 4A im Gemeindesaal der Johanneskirche, geleitet von Frau Hils
Ansprechpartnerin: Frau Ursula Niemaczak (Angehörige), Tel. 03834 - 81 43 81.

 

17033 Neubrandenburg
SHG Angehörige Demenzerkrankter; Stadtverwaltung (Gesundheitsamt) Friedrich-Engels-Ring 52, Pflegende Angehörige (Psychische Erkrankungen, Demenz), Frau Vera Koseleck, Tel. 0395 - 555 24 86 POSTANSCHRIFT: Stadtverwaltung, Gesundheitsamt, Sozialpsychiatrischer Dienst, z.H. Frau Vera Koseleck, PF 110255, 17042 Neubrandenburg


SHG Angehöriger psychisch Kranker: DRK Neubrandenburg, Robert-Bluhm-Str. 32, 17033 Neubrandenburg; Kontakt: Frau Rademacher, Selbsthilfekontaktstelle im DRK, Tel. 0395 - 56 039 55, Herr Jantzen, LApK M-V e.V., Tel. 0381 - 72 20 25; Treffen am ersten oder zweiten Montag im Monat, bitte vorher telefonisch erfragen, 17:00 - 18:30 Uhr


18233 Neubukow
Angehörigengruppe, Club der Volkssolidarität Neubukow, Keneser Str.,
letzten Mittwoch im Monat, 14.00 Uhr, Ansprechpartnerin Rita Papenhagen, Tel. 038294 - 78288, in Zusammenarbeit mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst Bad Doberan, Sozialarbeiterin Frau Petra Wentzel, Tel. 038203 - 475103


18069 Rostock
Selbsthilfegruppe "Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung", jeden ersten Dienstag im Monat, 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr (seit 6. April 2004), in den Räumen der Selbsthilfekontaktstelle im Netzwerk e.V., Reuterpassage, Goerdelerstr. 50.
Kontakt: Martin Jantzen, Familien-Selbsthilfe Psychiatrie, LApK M-V e.V., Henrik-Ibsen-Str. 20, 18106 Rostock, Tel/Fax: 0381 - 72 20 25. In Zusammenarbeit mit Selbsthilfekontaktstelle (KISS) Rostock, Tel./Fax: 0381-490 49 25.


18106 Rostock
Information und Hilfe im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V., "Gemeinsames Haus", Henrik-Ibsen-Str. 20,
Gespräche sind zur Zeit leider nur nach tel. Vereinbarung möglich.
Tel./Fax 0381 - 72 20 25 (Anrufbeantworter)


18147 Rostock-Gehlsdorf
Aufklärungskurse für Angehörige - In der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Zentrum für Nervenheilkunde der Universität Rostock, Gehlsheimer Str. 20, finden jährlich Aufklärungskurse für Angehörige, Partner und Freunde von psychisch erkrankten Menschen statt.
Kontakt: Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Zentrum für Nervenheilkunde der Universität Rostock, Gehlsheimer Straße 20 18147 Rostock, Telefon: 0381 494 9501 (Sekretariat).


19053 Schwerin
Angehörigengruppe, Gesundheitsamt, Am Packhof 2-6, 2. Donnerstag im Monat, 16.30 bis 18.00 Uhr, Frau Jungbluth, Tel. 0385 - 5452861.


18435 Stralsund
Angehörigengruppe, jeden 2 Mittwoch im Monat, 19.00 Uhr,
Begegnungsstätte "Lebensmitte(l)" des Garten, Fährstraße 6,
auch indiv. Gespräche nach Vereinbarung, Ingrid Eichholz, Tel. 03831 - 397972


17373 Ueckermünde
Angehörigengruppe, jeden 1. Dienstag im Monat, 18.30 Uhr,
Ueckerstraße 83 (im AOK-Innenhof, bei der Marienhofapotheke).
Ansprechpartner: Frau Dr. Reinke und Frau Bitzker, Sozialpsychiatrischer Dienst
(Tel. 03973 - 25 55 14).


17166 Teterow
Vermittlung von Selbsthilfegruppen, KISS, Prediger Str. 2, Telefon 03996 - 172268
und KISS-Außenstelle, 18273 Güstrow, Domstr. 8, Tel. 03843 - 68 64 87


17192 Waren
derzeit keine Angehörigengruppe, bei Bedarf melden Sie sich bitte unter der
Telefonnummer 03991 - 782386 im Gesundheitsamt Waren/Müritz, Sozialpsychiatrischer Dienst (Landkreis Müritz), Zum Amtsbrink 2, Frau Müller-Lemke


23966 Wismar
Angehörigengruppe, 3. Donnerstag im Monat, 16.00 bis 18.00 Uhr, Lübsche Str. 44, Sozialpsychiatrisches Zentrum "Das Boot" e.V. (Tel. 03841 - 22 56 73 0).
 


Letztes Update 21.03.2012 | Copyright© LApKMV.DE | Seite drucken: Selbsthilfegruppen | Seite einem Freund senden: Selbsthilfegruppen

Zurück zur Startseite