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Nachrichten

24. Suchtaktionswoche in der Hansestadt Rostock

Die Arbeitsgruppe Sucht der Hansestadt Rostock lädt zur 24. Suchtaktionswoche vom 15.-19. Mai 2017 in der Hansestadt Rostock ein. Am Eröffnungstag findet ein gesonderter Fachtag mit dem Titel „Von der Party in die Klinik“ statt, in dessen Rahmen die Auswirkungen übermäßigen Alkohol- und Drogenkonsums bei jungen Menschen aufgezeigt und diskutiert werden sollen. Die Veranstaltungen der Suchtaktionswoche in der Hansestadt Rostock richten sich an Fachkräfte wie Interessierte gleichermaßen. Eine Übersicht über alle angebotenen Veranstaltungen finden Sie in den Veranstaltungsflyern, den Sie sich hier herunterladen können.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Kontakt

Hansestadt Rostock
Gesundheitsamt
Sucht- und Psychiatriekoordination/
Suchtprävention
Paulstraße 22
18055 Rostock

Tel. 0381 381-5305

Fax 0381 381-5399

E-Mail: suchtpraevention@rostock.de

Titelbild Aktionswoche Alkohol
Flyer 24. Suchtwochen herunterladen
Flyer Fachtag herunterladen

Krise als Chance – Unterstützungsangebote für Menschen mit seelischen Erkrankungen in Krisen

Auftaktveranstaltung der 13. Wochen der Gemeindepsychiatrie in der Hansestadt Wismar und im Landkreis Nordwestmecklenburg

Krisen im psychiatrischen Sinne sind häufig sehr komplexe und nicht selten auch dramatische Ereignisse für die Betroffenen. Das wichtigste Ziel bleibt es, diese durch präventive Maßnahmen zu verhindern und Menschen frühzeitig mit geeigneten Hilfen zu erreichen, um die Krise abzumildern und weitere Krankheitsphasen zu verhindern. Nicht immer ist dies möglich. Was dann? Die Auftaktveranstaltung 2017 lenkt die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema, um zu informieren und aufzuklären sowie um die Beteiligten an den Schnittstellen zur gemeinsamen Reflexion einzuladen. Welche Unterstützung brauchen Menschen in akuten Krisen? Welche Unterstützungsangebote gibt es für unterschiedliche Krisensituationen? Wie laufen die Abstimmungen und die Arbeit an den Schnittstellen konkret in unserer Region? Welche Erfahrungen gibt es und was wünschen sich Betroffene zur Bewältigung, aber auch nach einer durchlebten Krise oder zur Krisenprävention? Unsere diesjährige Auftaktveranstaltung thematisiert die Erfahrungen und den Entwicklungsbedarf der bestehenden Angebote zur Krisenbewältigung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Veranstalter möchten hierzu die Betroffenen, die Angehörigen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notfallversorgung und der Psychosozialen Einrichtungen zum Trialog einladen.

Zertifizierung: Die Veranstaltung ist durch die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern mit 5 Punkten zertifiziert.

Den Programmablauf zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programmheft, dass Sie hier herunterladen können: 

Programm herunterladen

Termin:
Mittwoch, 5. April 2017,
13:00–18:00 Uhr

Ort:
Zeughaus Wismar
Zeughaussaal, 1. OG (Aufzug vorhanden)
Ulmenstraße 15
23966 Wismar

Gelungenes 6. Rostocker Psychiatrieforum

| zuversicht | akzeptanz | sinngebung |

wie recovery und empowerment individuelle genesungswege ermöglichen

Am 16. März 2017 veranstaltete die Vorbereitungsgruppe der Rostocker Psychiatrieforen ihre bereits sechste trialogisch vorbereitete und durchgeführte Veranstaltung für psychisch beeinträchtigte Menschen, ihre Angehörigen und professionelle Helfer. Knapp 100 Teilnehmer folgten der Einladung nach Rostock, um sich zum Thema „| zuversicht | akzeptanz | sinngebung | wie recovery und empowerment individuelle genesungswege ermöglichen“ zu informieren und untereinander auszutauschen.

Obgleich Recovery (Wiedergesundung) und Empowerment (Selbstbestimmung) keine neuen Konzepte in der Sozialpsychiatrie sind, finden sie in der täglichen Praxis nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern kaum Anwendung. Dabei liegt dem Recovery-Modell eine Ausrichtung der sozialpsychiatrischen Angebote zugrunde, die das Potential zur Genesung von psychisch beeinträchtigen Personen hervorhebt und einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der mit einer psychischen Störung einhergehenden Beeinträchtigungen leisten kann.

Das Recovery-Modell fußt auf einer Haltung der professionellen Helfer, den individuell betroffenen Menschen in den Mittelpunkt der Behandlung/Begleitung zu rücken. Recovery wird als individuelle Reise und sehr persönlicher Prozess verstanden, Genesung als Ziel der Behandlung/Begleitung für den einzelnen psychisch beeinträchtigten Menschen zu erreichen. Insofern ist mit dem Recovery-Modell auch ein Haltungswechsel bei den psychisch beeinträchtigten Menschen verbunden: Genesung ist ein selbstgesteuerter Prozess, der sich am Sinn und an den Zielen im Leben der/s Einzelnen orientiert. Was sich hier jedoch so einfach liest, stellt für eine Vielzahl psychisch beeinträchtigter Menschen eine große Herausforderung dar. Um in Krisen das eigene Leben in die Hand nehmen und selbstbestimmt durchs Leben gehen zu können, bedarf es professioneller Helferinnen und Helfer, die Mut und Hoffnung machen und an die psychisch beeinträchtigten Menschen glauben. Vor diesem Hintergrund kommt auch Genesungsbegleiterinnen und Genesungsbegleitern eine wichtige Aufgabe/ Rolle bei der Begleitung psychisch beeinträchtigter Menschen zu, da sie aufgrund ihrer eigenen Betroffenheit nicht nur auf ähnliche eigene Erfahrungen zurückgreifen, sondern auch eine bedeutsame Vorbildfunktion übernehmen können.

Im Rahmen des 6. Rostocker Psychiatrieforums kamen am Vormittag verschiedene Referentinnen und Referenten zu Wort, die die Teilnehmer anhand von Best-Practice-Beispielen bzw. Statements zu verschiedenen Schlüsselwerten des Recovery-Modells zum fachlichen und inhaltlichen Austausch anregten. Der Nachmittag diente einer vertieften Auseinandersetzung mit den am Vormittag vorgestellten Schlüsselwerten in Kleingruppen.

Das Rahmenprogramm bildeten die Rostocker Rotznasen und das Theaterlabor Rostock.

Die Dokumentation zur Tagung finden Sie unter www.psychiatrieforum-rostock.de

13. Wochen der Gemeindepsychiatrie in Wismar und im Landkreis Nordwestmecklenburg

Einer langen Tradition folgend veranstalten zahlreiche Akteure der Psychiatrie/ Sozialpsychiatrie und Selbsthilfe der Hansestadt Wismar und des Landkreises Nordwestmecklenburg die nun schon 13. Wochen der Gemeindepsychiatrie. Vom 05. April bis zum 30. Juni 2017 finden zahl- und abwechslungsreiche Veranstaltungen rund um das Themenfeld psychischer Beeinträchtigungen statt, die einen Beitrag dazu leisten sollen, den individuellen und den gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Störungen positiv zu beeinflussen. Obgleich psychische Störungen immer häufiger diagnostiziert werden und knapp 30% unserer Mitmenschen psychischen Beeinträchtigungen unterliegen, gestaltet sich der Umgang mit diesen Störungsbilder nach wie vor schwierig.

Die Veranstalter der 13. Wochen der Gemeindepsychiatrie laden Sie herzlich ein, Vorträge, Diskussionsrunden, kulturelle oder sportliche Veranstaltungen rund um das Themenfeld der psychischen Störungen zu erleben, Therapie/Behandlungsmöglichkeiten und -einrichtungen kennenzulernen oder mit psychisch beeinträchtigten Menschen über ihre Erfahrungen ins Gespräch zu kommen.

Titelseite des Programmhefts der 13. Wochen der Gemeindepsychiatrie in der Hansestadt Wismar und im Landkreis Nordwestmecklenburg
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Neuer Veranstaltungskalender

Wir haben einen neuen Veranstaltungskalender auf unserer Seite integriert. Dieser ist in der Bedienung und Pflege deutlich weniger zeitaufwändig als der alte. Mit einem Klick auf den entsprechenden Menüpunkt gelangen Sie nun zu einer Übersicht über die bevorstehenden Termine von Selbsthilfegruppen, Psychoseseminaren und Tagungen, die für Angehörige psychisch beeinträchtigte Menschen von Bedeutung hilfreich sein könnten. Reinschauen lohnt sich!

Februar-Treffen der Selbsthilfegruppe Rostock wird verschoben

Aufgrund einer terminlichen Überschneidung mit der Psychoseseminar Bad Doberan, dass ebenfalls am 07. Februar 2017 in der Zeit von 17:00-19:00 Uhr stattfindet, müssen wir das Treffen der Selbsthilfegruppe Rostock der Angehörigen psychisch Kranker leider verschieben. Das Treffen wird am 14. Februar wie gewohnt von 17:00-19:00 Uhr in unserer Geschäftsstelle durchgeführt. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

 

Über die Selbsthilfegruppe Rostock der Angehörigen psychisch Kranker

Psychische Störungen wie Depressionen, Burn-Out oder Psychosen bringen nicht nur das Leben der Betroffenen durcheinander. Für die Angehörigen bedeuten die psychischen Störungen ebenfalls große Veränderungen. Viele Partner oder Eltern sind dann auf der Suche nach Antworten auf die Frage, wie mit dieser Störung umzugehen ist. Vielfach fühlen sie sich mit ihren Sorgen und Nöten allein gelassen oder nicht ernst genommen. Selbsthilfegruppen können hier Abhilfe schaffen! Hier finden Menschen zusammen, die sich in einer ganz ähnlichen Situation befanden und die ihre Erfahrungen und ihr Wissen untereinander teilen.Der Erfahrungsaustausch gibt Antworten auf die häufigsten Fragen, bietet Impulse zur Veränderung, trägt zur Entlastung bei und gibt neue Kraft für den Alltag.

Für den Besuch der Selbsthilfegruppe ist keine Anmeldung erforderlich. Nähere Auskünfte erhalten Sie unter den angegebenen Kontaktdaten.

 

2. Psychoseseminar Bad Doberan – Trotz Erkrankung ein erfülltes Leben führen

Stuhlkreis Psychoseseminar Bad DoberanIm Rahmen der Wochen der seelischen Gesundheit im Landkreis Rostock im vergangenen Oktober veranstalteten wir gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Bad Doberan und der Tagesklinik der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie das erste Psychoseseminar Bad Doberan. Damit legten wir den Grundstein für eine Serie von Psychoseseminaren in 2017.

Den Anfang machen wir mit dem Thema „Trotz Erkrankung ein erfülltes Leben führen“ – dieses spannende Thema wurde von den anwesenden Teilnehmern des ersten Psychoseseminar Bad Doberan gewählt. Wohl für die meisten unter uns bedeutet eine Diagnose aus dem Bereich der psychischen Störungen nichts Gutes: Schwierigkeiten wohin man schaut, egal ob im Beruf, in der Familie oder im Freundeskreis. Soziale Isolation bzw. Rückzug ist nur eine von vielen möglichen Symptomen psychischer Störungen. Antriebslos, abgeschlagen, lustlos, psychotisch oder verängstigt lässt sich das Leben nicht mehr so leicht wie vorher gestalten. Für viele Menschen mit psychischen Störungen beginnt die Genesung mit der Besinnung auf die eigenen verbliebenen Fähigkeiten, der Formulierung neuer Ziele, Motive und Perspektiven. Reicht das als Schlüssel für ein erfülltes Leben trotz Erkrankung bereits aus, oder bedarf es dazu noch mehr?

Darüber wollen wir mit Ihnen ins Gespräch kommen.    

Weitere Themen im Doberaner Psychoseseminar in 2017:

• Psychopharmaka – Fluch oder Segen

• Wie geht es nach der Klinik weiter

• Nach der Krise tragfähige Beziehungen entwickeln

Hinweis: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Wann und Wo?

07. Februar 2017
17:00-19:00 Uhr

Volkshochschule
Bad Doberan

Neue Reihe 50
18206 Bad Doberan

Veranstalter:

Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
der Angehörigen und Freunde
psychisch Kranker e. V.

Henrik-Ibsen-Str. 20
18106 Rostock

Landkreis Rostock
Gesundheitsamt, Außenstelle Bad Doberan,

Dammchaussee 30 a
18209 Bad Doberan

Tagesklinik
der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Neue Reihe 48
18209 Bad Doberan

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