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Lichtblick-Newsletter Nr. 230 vom 08.03.2009
Nachrichten aus Psychiatrie & Selbsthilfe
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::: An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die beiden Spender im Monat Januar und Februar :::

Liebe Leserinnen und Leser, hier wieder Neues vom Lichtblick-Team

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[1] Sachverständige befürworten gesetzliche Regelung der Patientenverfügung

Berlin: (hib/BOB)
Am 4. 3.2009 fand vor dem Rechtsausschuss des Bundestages eine Öffentliche Anhörung. Eine gesetzliche Regelung über sogenannte Patientenverfügungen ist notwendig. Dieser Meinung waren fast alle Sachverständigen, die zu einer öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses am Mittwochmittag geladen waren. Entsprechende gegenteilige Behauptungen - wie etwa der Bundesärztekammer - wiesen sie zurück. Die Experten äußerten sich zu drei parlamentarischen Initiativen, die dem Bundestag zurzeit vorliegen.
Mehr darüber unter www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_065/01.html

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[2] BMAS produziert DVD mit Fragen zum Thema Persönliches Budget

Berlin: BAMS
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales produziert eine neue DVD zum Thema Persönliches Budget, auf der konkrete Beispiele aus dem Alltag aufzeigen werden. In einem weiteren Teil dieser DVD wird zusätzlich ein Interview mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister
für Arbeit und Soziales Franz Thönnes veröffentlicht, in dem er Fragen beantwortet. Dazu können Fragen bis zum 15. März 2009 eingesendet werden an die E-Mail-Adresse: budget@bmas.bund.de.
Die Fragen und Antworten werden verfilmt und auf einer DVD im April 2009 veröffentlicht.

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[3] Psychische Erkrankungen weiter auf dem Vormarsch

Berlin: (AOK-Bundesverband /WIdO)
Die 9,7 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmer waren 2008 im Schnitt 17,0 Tage krankgeschrieben. Das ist gegenüber 2007 ein Anstieg um 3,2 Prozent. Damals fehlte jeder Arbeitnehmer durchschnittlich 16,3 Tage, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Mittwoch (25. Februar) mitteilt. Der Krankenstand erhöhte sich von 4,5 Prozent auf 4,6 Prozent im Jahr 2008. Damit setzt sich der Anstieg des Krankenstands seit dem Tiefststand 2006 fort. Der WIdO-Analyse zufolge war 2008 mehr als die Hälfte der AOK-versicherten Arbeitnehmer (52,9 Prozent) mindestens einmal krankgeschrieben. ...
Die 6-seitige Pressemitteilung mit Statistiken aus dem Bericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) findet man unter:
http://www.aok-bv.de/imperia/md/aokbv/gesundheit/vorsorge/betriebe/wido_krankenstand_2008_250209.pdf

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[4] Petition Betrieblicher Arbeitsschutz - Psychische Belastungen, Mitzeichnungsfrist bis 17.03.

Berlin / Bundestag
In einer im Januar eingereichten Petition an den Bundestag geht es darum, den Einbezug psychischer Belastungen in die Umsetzung des Arbeitsschutzgesetzes. Der Text der Petition, deren Begründung und die Diskussion sind nachzulesen unter https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1902 Die Mitzeichnungsfrist endet am 17. März.

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[5] Praxen für Kinderpsychiatrie - Deutliche Unterversorgung

N-TV Meldung vom 4. März
Kinder und Jugendliche mit psychischen und psychosomatischen Störungen in Deutschland sind nach Angaben von Experten ambulant dramatisch unterversorgt. Für 18 Millionen junge Menschen gebe es bundesweit lediglich 700 Praxen, berichten Kinder- und Jugendpsychiater bei ihrer Jahrestagung in der Universität Hamburg. ...
Der Artikel ist Online verfügbar unter: http://www.n-tv.de/1114492.html

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[6] "Zweifel an neuen Psychopharmaka " Kurzartikel

DER SPIEGEL 3/2009 vom 12.01.2009, Seite 111
"Sie werden als Segen für psychisch Kranke gefeiert: Neuartige Schizophrenie-Medikamente ("atypische Neuroleptika") sollen vor allem solchen Patienten helfen, die durch ihre Krankheit körperlich erstarren, antriebslos und kontaktscheu werden. Doch nun zeigt eine Untersuchung im britischen Fachblatt "The Lancet": Mehr als die Hälfte der untersuchten neuen Psychopharmaka wirken gar nicht besser als die klassischen Substanzen. ..." Der Kurzartikel ist Online verfügbar unter http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=63546836&top=SPIEGEL

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Termine / Veranstaltungen

10.03.2009 Hamburg
Wahn - Wie entstehen Wahnideen, wie können Angehörige angemessen reagieren?
Das erkrankte Familienmitglied äußert Gedanken oder Vorstellungen, die den Angehörigen wahnhaft erscheinen. Wie soll man sich verhalten, soll man versuchen, diese Gedanken durch Gegenargumente zu entkräften, soll man sie einfach zur Kenntnis nehmen und nicht weiter beachten? Sind wahnhafte Gedanken immer nur "Wahnsinn" oder "Verrücktheit" oder kann man versuchen, einen Sinn im Wahn zu entdecken? Was können die Inhalte des Wahnes aussagen? Wie kann es zur Entwicklung von Wahn kommen?
Die Fortbildung LApK Hamburgs wird geleitet von Frau Andrea Naust-Lühr, Diplom-Psychologin
Weitere Informationen unter http://212.202.120.221/veranstaltung_detail.aspx?ident=34

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15.03.2009 Güstrow
Vereine, Verbände und Initiativen in deren Reihen insgesamt rund 9.500 Ehrenamtliche mitarbeiten, präsentierten sich auf den jährlichen Ehrenamtmessen-MV und stellen dort ihre Arbeit vor.
Auch der LApK ist am 15. März in Güstrow vor Ort. Es wäre schön, Sie dort zu treffen von 11 bis 17 Uhr im Bürgerhaus, Sonnenplatz 1, Güstrow.

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28.03.2009 Hamburg
Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Ursachen, Symptome, Auswirkungen, Behandlungsmöglichkeiten, Rückfallvorbeugung, soziale Auswirkungen und Verlauf der Schizophrenie.
Das Seminar soll den Wissensstand der Angehörigen über die Krankheit verbessern. Es soll Gelegenheit geben, Fragen zu diskutieren, für die im Krankenhaus oder beim niedergelassenen Arzt keine ausreichende Zeit zur Verfügung gestellt wird und wird geleitet von Frau Andrea Naust-Lühr, Diplom-Psychologin
Weitere Informationen unter http://212.202.120.221/veranstaltung_detail.aspx?ident=30

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6. bis 9.4.2009 Schwerin
Das Projekt "b-hindert" der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) ist seit Oktober 2008 auf Tournee und macht im April Station im Festsaal des Schweriner Schlosses. An jedem der 4 Tage werden unterschiedliche Aspekte rund um das Thema "Menschen mit psychischen Erkrankungen bzw. seelischen Behinderungen" beleuchtet. Die Teilnahme kostet 25 €. Eine verbindliche Anmeldung muss bis 16. März erfolgen.
Näheres dazu auf der Webseite des Bürgerbeauftragen MV
http://www.buergerbeauftragter-mv.de/index.phtml?Aktion=view&ID=10&SpecialTop=8

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Erste Jahreshälfte Schwerin
Bildungsangebot der HELIOS Kliniken Schwerin mit 2 Veranstaltungsreihen für 2009
Fortbildungsreihe: Fortschritte in der Diagnostik und der Therapie psychischer Erkrankungen
Leitung: Prof. Dr. med. A. Broocks, Ärztlicher Direktor der Carl-Friedrich-Flemming-Klinik
Ort: Festsaal, Haus 13; 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Weiterbildungs-Curriculum; Leitung: Prof. Dr. med. A. Broocks
Ort: Carl-Friedrich-Flemming-Klinik, Marmorsaal, 14-tägig donnerstags, 16.00 bis 17.30 Uhr
Mehr Infos auch zum Download dazu unter www.lapkmv.de/bildungsangebot-der-helios-kliniken-schwerin---_157.html

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Teletips

- 09.03.2009, 20.15 - 21.45 Uhr, WDR, Markt markt XL: Gesundheitssystem
  auf dem Prüfstand
  http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?t=11218

- 12.03.2009,, 22.00 - 22.30 Uhr, SWR
  Odysso Wissen entdecken
  Thema: Pfusch im Krankenhaus
  http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?t=11177

- 14.03.2009, 16.30 Uhr, HR
  Billige Engel - Pflegerinnen aus Osteuropa
  http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?t=11219

- 19.03.2009, 22,35 Uhr, MDR
  Am Rande des Zusammenbruchs
  ... Überforderung pflegender Angehöriger
  http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?t=11217

- 23.03.2009, 21.00 Uhr, HR
  Einfach gesund Ärger mit der Krankenkasse oder Arzt?
  http://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?t=11216

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IMPRESSUM

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Hg: Familien-Selbsthilfe Psychiatrie Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. (LApK MV e.V.) Henrik-Ibsen-Str. 20, 18106 Rostock, Tel./Fax 0381 - 72 20 25

Redaktion: Ulrike Schob, Birgitt Achinger,  Martin Jantzen E-Mail: vorstand@lapkmv.de

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