Wer wir sind

Fragezeichen_200x200-01Wir sind Menschen, die psychisch kranke Familienmitglieder oder Freunde haben. Wir sind Eheleute, Eltern, Kinder oder Geschwister. Wir sind ein stetig wachsender Teil unserer Gesellschaft.

1993 wurde unser Landesverband von einer handvoll Angehöriger in Wismar gegründet. Unser Landesverband der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Angehörigen von Menschen mit einer psychischen Erkrankung verschiedene Formen der Unterstützung und Entlastung anbietet.

Wir verstehen uns dabei als Selbsthilfeorganisation, d.h. mit unseren Angeboten wollen wir einen Beitrag leisten, die Hilfe zur Selbsthilfe unserer Mitglieder und Ratsuchender zu fördern.

Leidet ein Mensch an einer psychischen Störung, ist nicht nur er, sondern auch sein familiäres Umfeld von den Symptomen und Ausprägungen dieser Störung betroffen. Während der psychisch kranke Mensch selbst einen Anspruch auf eine ärztliche Behandlung oder Therapie hat, bleiben die Angehörigen häufig außen vor.

Dabei leiden sie als nahestehende Angehörige oder Freunde ebenso unter der Erkrankung.

Die Selbsthilfebewegung der Angehörigen psychisch kranker Menschen hat sich in drei Ebenen organisiert.

Eine Ebene bilden die lokalen und regionalen Selbsthilfegruppen, in denen Angehörige vor Ort Hilfe und Entlastung erfahren können. Die zweite Ebene bilden wir  – als Landesorganisation der Selbsthilfe Angehöriger psychsich Kranker. Wir, der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. (LApK M-V e.V.) setzen uns aus einzelnen Mitgliedern, dem ehrenamtlichen Vorstand, einem Beirat und einem Koordinator zusammen.
Wir sind Anlaufstelle für Angehörige, vermitteln in Selbsthilfegruppen, leisten Aufklärungsarbeit und übernehmen wichtige Aufgaben auf Landesebene.

Als Landesverband sind wir in Deutschland nicht allein. In jedem Bundesland existieren Landesverbände von Angehörigen psychisch kranker Menschen. Diesen übergeordnet, sozusagen als Dachorganisation haben wir einen Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker. Dieser wurde am 8. Juni 1985 gegründet und setzt sich gemeinsam mit den Landesverbänden auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen für die Verbesserung der Situation psychisch kranker Menschen und ihrer Familien ein.

Was wir tun

Strichmaennchen mit Lupe in der HandUnsere Angebote reichen vom Erfahrungsaustausch als niedrigschwelligstes Informationsangebot, über psychologische/ systematische Beratung bis hin zur Unterstützung und Begleitung von Selbsthilfegruppen. Wir engagieren uns in landesweiten Arbeitskreisen, Verbünden und Besuchskommissionen.

Unsere Aufgaben- und Tätigkeitsfelder sind weitreichend und vielfältig. So versuchen wir, den Erfordernissen vieler Angehöriger psychisch kranker Menschen möglichst gerecht zu werden.

Zusammengefasst lassen sie sich in drei Säulen unterscheiden, die wir Ihnen nachfolgend näher vorstellen möchten:

Erste Säule: Entlastungsangebote
  • Information und Beratung
  • Förderung von Selbsthilfegruppen
  • Fachbibliothek
Zweite Säule: Interessenvertretung
  • Kliniken
  • ambulanten Einrichtungen
  • Politik und Verwaltung
  • niedergelassenen Therapeut_innen
Dritte Säule: Öffentlichkeitsarbeit
  • Aufklärungsarbeit
  • Veranstaltungen

Was wir wollen

Checkliste_200x200-01Als Selbsthilfeorganisation auf Landesebene für Angehörige von psychisch erkrankten Menschen in Mecklenburg-Vorpommern verfolgen wir viele Ziele.

• Aktivierung der Selbsthilfekräfte der Familien durch Angehörigengruppen auf örtlicher Ebene und Aufklärung über rechtliche und gesundheitliche Probleme sowie Behandlungsmethoden.

• umfassende Beteiligung/ Einbeziehung der Angehörigen bei der Behandlung und Bewältigung psychsicher Störungen

• Verbesserung der psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Behandlungsangebote

• Förderung der Zusammenarbeit von Angehörigen und allen in der Psychiatrie Tätigen.

• Informationen über Hilfsangebote und Rechte

• Einflußnahme auf Politik, Verwaltung und Sozialversicherung

•  Aufklärung der Gesellschaft über die Situation der Familien

•  Beratung von kommunalen Gebietskörperschaften, Trägern, Institutionen und Diensten im Hinblick auf die Ausrichtung psychiatrischer Angebote

•  Auseinandersetzung mit Mißständen bei der Behandlung von psychisch kranken und behinderten Menschen.